PUIC-Konferenz in Teheran fordert Aussetzung von Beziehung zum zionistischen Regime

Teheran, 17. Januar, IRNA – Alle 44 teilnehmenden islamischen Länder bei der Parlamentarischen Union der OIC-Mitgliedstaaten (PUIC) stimmen zu, ihre politischen und wirtschaftlichen Beziehungen mit dem zionistischen Regime wegen der US-Regierung über Quds auszusetzen.

«Die Mitgliedsstaaten sollten ihre politischen und wirtschaftlichen Beziehungen mit dem zionistischen Regime aussetzen, bis die USA ihre falsche Entscheidung über den Umzug ihrer Botschaft nach Quds zurücknehmen», heißt es in der gemeinsamen Abschlusserklärung der Parlamentarischen Union der OIC-Mitgliedstaaten (PUIC).

Die Abschlusserklärung, die am Mittwochabend in Teheran gelesen wurde, betont die Gerechtigkeit, den Frieden und die Sicherheit einerseits und stabilen Ausbau anderseits als zwei Grundpfeiler.

Diese Erklärung umfasst 13 wichtige Punkte über die regionalen Fragen, darunter Terrorismus, Palästina, Syrien usw.

1. Terrorismus ist als ein Glaube, eine Gedanke und Richtung verurteilt.

2. Wir begrüßen die jüngsten wichtigen Errungenschaften, die mit der Niederlage der terroristischen Gruppe ISIS im Irak und in Syrien erworben worden sind.

3. Es wurde gefordert, dass der Dialog zwischen den islamischen Religiösen und Konfessionen vertieft wird, der Kampf gegen Bigotterie und Extremismus fortgesetzt wird, das richtige Verständnis von der Religion vorgelegt wird und auch Extremismus und die Streben nach Gewalt abgelehnt wird.

4. Die Mitgliedsstaaten verurteilen die rassistischen Äußerungen des US-Präsidenten gegen die farbigen Menschen. Sie äußerten auch ihre Sorge über die Trumps Aussagen, der den Terrorismus mit dem Islam verbindet.

5. Die einseitige Entscheidung des Präsidenten der Vereinigten Staaten, die Quds als die Hauptstadt des zionistischen Regimes anerkannt, ist verurteilt, weil sie den internationalen Frieden und die Sicherheit bedroht und die Rechte der palästinensischen Nation verletzt.

6. Die Mitgliedsländer setzten sich für das palästinensische Volk ein. Sie betonen, bis die Palästinenser eine unabhängige Regierung mit der Botschaft in Quds nicht gründen können, ist der Widerstand in allen seinen Arten ihr legales Recht.

7. Wir fordern Interparlamentarischen Union dazu auf, die Mitgliedschaft von Knesset in dieser Union auszusetzen, um dieses Regime zu bestrafen.

8. Die Mitgliedsstaaten sollten ihre politischen und wirtschaftlichen Beziehungen mit dem zionistischen Regime aussetzen, bis die USA ihre falsche Entscheidung über den Umzug ihrer Botschaft nach Quds zurücknehmen.

9. Alle einseitigen und supranationalen US-Gesetze und –Maßnahmen und die Gerichtsbeschlüsse dieses Landes gegen andere Staaten, insbesondere Mitglieder der parlamentarischen Union islamischer Staaten, die gegen das Völkerrecht, die Charta der Vereinten Nationen sind und die Souveränität und Unabhängigkeit der anderen Staaten verletzen, erkennen wir nicht und weisen sie zurück.

10. Die Mitglieder äußerten ihre Sorge über die katastrophale humanitäre Lage im Jemen. Sie betonten die Notwendigkeit, sich auf eine politische Lösung konzentriert zu werden und die Bereitstellung humanitärer Hilfe im gesamten Jemen erleichtert und beschleunigt zu werden.

11. Die Tötung der unschuldigen Menschen in Myanmar, Verletzung der Menschenrechte in diesem Land und ethnische Säuberung ist verurteilt. Wir fordern die Regierung von Myanmar auf, diese Menschenrechtsverletzung unverzüglich zu beenden und die uneingeschränkte Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten für alle Menschen ohne jegliche rassische und religiöse Diskriminierung zu garantieren.

12. Die Mitgliedsländer sollten ein wirtschaftliches System auf der Basis der islamischen Geschlossenheit zu schaffen.

13. Die Notwendigkeit von Widerstand gegen eine Vielzahl von Medienkampagnen gegen den Islam und die Muslime wurde hervorgehoben.

Die 13. Konferenz der Parlamentarischen Union der OIC-Mitgliedsstaaten (PUIC) begann am Samstag in der iranischen Hauptstadt Teheran mit Teilnahme von 44 muslimischen Ländern.

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