14.01.2018, 11:37
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Iran isoliert die USA

Teheran, 14. Januar, IRNA – Der iranische Vizeaußenminister Abbas Araghtschi erklärte, dass Iran es geschafft habe, die europäischen Verbündeten von den USA zu trennen und die USA zu isolieren.

Laut IRNA sagte Araghtschi in einer Fersehsendung von IRIB TV1, seit gut einem Jahr bemühe sich Trump darum, dass das Atomabkommen zu kündigen oder zu verbessern, aber diese Versuche scheiterten eins nach dem anderen.

Trump bezeichnete das Atomabkommen oftmals als schlechtesten Deal aller Zeiten und auch als ein Abkommen zum Nachteil von den Vereinigten Staaten, erklärte er.

«Im Verlauf dieser diplomatischen Auseinandersetzung hab es Iran geschafft, die europäischen Verbündeten von den USA zu trennen und die USA zu isolieren, sodass die amerikanischen Verbündeten bezüglich der Veränderung des Atomabkommens mit Trump nicht einer Meinung waren», fügte Araghtschi hinzu.

«Das Europa nahm diesbezüglich eine deutliche Stellung ein und betonte, dass das Atomabkommen eine internationale Errungenschaft ist und es nicht erneut verhandelt wird und bewahrt werden sollte», erklärte er.

«Das Atomabkommen besitzt innere Stärke und ist nicht einfach, es zu zerstören», betonte Irans Vizeaußenminister.

Ferner verwies er darauf, dass das Atmabkommen Teils des Sicherheitsrats geworden sei und bekräftigte, das Atomabkommen zu zerreißen, bedeutet das, dass ein ständiges Mitglied des Rates eine UN-Sicherheitsratsresolution zerreiße.

«Somit beeinträchtigen sie die Glaubwürdigkeit des Sicherheitsrats und niemand wird mit ihnen verhandeln», sagte Araghtschi.

«Das Europa unterstützt das Atomabkommen nicht aus wirtschaftlichen Gründen», betonte er und fügte hinzu, dass die Europa als Koordinator des Atomabkommens gelte. Zudem halten die Europäer das Atomabkommen für die größte Errungenschaft der EU-Außenpolitik.

«Die Bewahrung des Atomabkommens ist die Bewahrung der Glaubwürdigkeit Europas», erklärte Araghtschi.

Zudem sei das Atomabkommen aus Sicherheitsgründen für Europa von Bedeutung. Die Europäer glauben, dass der Naher Osten ohne Atomabkommen kein sicherer Ort wäre. Sie betrachten die Sicherheit in Europa in einem direkten Zusammenhang mit der Sicherheit im Nahen Oste, teilte er mit.

Irans Vizeaußenminister verwies auf die Lockerung der Sanktionen und erklärte, dass Iran im Bereich Verkauf von Erdöl, Transport, Kauf von Flugzeugen und Bankwesen gute Ergebnisse erzielt habe. Er erklärte, dass Iran im Bereich Bankwesen immer noch entfernt vom Normalzustand sei, weil die Banken aus Angst vor US-Strafen die Geschäfte mit dem Iran meiden.

Ferner verwies Araghtschi auf die Meinungsverschiedenheit mit Europa in Bezug auf defensive Fähigkeit des Iran und die regionalen Fragen und erklärte, das iranische Raketenprogramm unterscheidet sich von dem Atomabkommen. Iran führe Raketentests durch und diese Teste verletzen das Atomabkommen nicht.

«Iran Raketenprogram ist nicht verhandelbar und kompromisslos», fügte er hinzu.

Atomabkommen habe Iran stärker gemacht, sagte er und erklärte, dass die USA glauben, dass Iran nach dem Atomabkommen stärker wurde und Irans Politik gegenüber den Vereinigten Staaten und dem zionistischen Regime haben sich nicht verändert.

Araghtschi erklärte, wenn die anderen Beteiligten das Atomabkommen verletzen, werde Iran seine Verpflichtungen nicht einhalten. Iran werde die Verzögerung bei der Erfüllung der Verpflichtungen seitens der USA oder Europa betrachten und darauf angemessen reagieren.

«Das Atomabkommen hat kein Ende» , betonte er und erklärte, Irans Engagement für Nichtbenutzung von Nuklearwaffen sei ein dauerhaftes Engagement.

Gemäß der Fatwa von Irans oberster Führer seien die Nuklearwaffen für Iran nicht von Bedeutung, fügte Araghtschi hinzu.

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