Atomabkommen muss ernsthaft verfolgt werden

Moskau, 10. Januar, IRNA – Iran Außenminister Mohammad Dschavad Sarif wiederholte bei einem Besuch mit Lavrov: „Wir, Sie und andere Mitglieder der G 5+1 sollten eng miteinander zusammenarbeiten und sicherstellen, dass diese Errungenschaft ernsthaft verfolgt wird“.

Sarif bezeichnete am Mittwoch in Moskau das Atomabkommen als eine beispiellose Errungenschaft in den letzten Jahren.

„Leider hat eine der Mitgliedsländer nicht nur seine Verpflichtungen vollständig erfüllt, sondern eine destruktive Politik auch verfolgt hat“, betonte iranischer Topdiplomat.

Er bedankte sich bei Herrn Lavrov und seinem Land für seine wesentliche Rolle bei der Umsetzung des Irans Abkommens.

Lavrov betonte auch während diesem Treffen die Bedeutung des iranischen Atomprogramms. Es sei wesentlich, die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) Irans Einhaltung zu bestätigen.

„Russland unterstreicht die entscheidende Rolle der internationalen Atomenergieorganisation“, sagte er.

Bei diesem Treffen betonten die beiden Länder die bilateralen Zusammenarbeiten in verschiedenen Bereichen, darunter Kampf gegen Terrorismus und Extremismus.

Nach seiner Ankunft in Moskau stellte Sarif fest, dass er nicht wusste, was mit dem Atomabkommen am Freitag passieren wird und welche Entscheidung Trump treffen wird. Er fügte hinzu, dass es unwahrscheinlich ist, dass Trump selbst weiß, was er mit dem Deal machen will.

Er verwies auf seine 21 Reisen nach Moskau seit seinem Amtseintritt und begründete das mit den engeren Beziehungen der beiden Länder. „Unsere Beziehung zu Russland ist strategisch und Russland ist unser wichtiger Nachbar.“

Sarifs Besuch in Moskau steht im Einklang mit den laufenden Konsultationen mit seinem russischen Amtskollegen Sergei Lavrov über das iranische Atomabkommen.

Der iranische Außenminister wird am Donnerstag auch nach Brüssel reisen, um an einem gemeinsamen Treffen der Hohen Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik Federica Mogherini mit den Außenministern aus Frankreich, Deutschland und Großbritannien teilzunehmen.

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