Wir sind mit der ausländischen Ausbeutung in der Iran-Frage nicht einverstanden

New York, 6. Januar, IRNA – Der ständige Vertreter bei den Vereinten Nationen François Delattre betonte die Bewahrung des Atomabkommens mit Iran. «Wir sind mit der ausländischen Ausbeutung in der Iran-Frage nicht einverstanden».

Delattre machte diese Bemerkung vor dem Beginn der nichtöffentlichen Sitzung des UN-Sicherheitsrates vor den Journalisten.
«Ich werde drei Botschaften aus Frankreich mitbringen: Die erste ist die Sorge und Wachsamkeit über die Gewalt, die in den Demonstrationen im Iran produziert wurde. Wir müssen auf diese Ereignisse angemessen reagieren», sagte er.

Er fügte hinzu: «Meine zweite Botschaft ist die Notwendigkeit, das Nuklearabkommen, die größte diplomatische Errungenschaft des letzten Jahrzehnts und eine Grundlage für regionale und internationale Stabilität zu bewahren».

Laut ihm ist die dritte Botschaft die Notwendigkeit eines Gesprächs mit dem Iran über verschiedenen Themen, wie zum Beispiel das Raketenprogramm oder Irans wichtige Rolle in der Region.

Trotz großer Meinungsverschiedenheiten mit den Vereinigten Staaten wird der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen auf Drängen Washingtons eine Sitzung über den Iran abhalten, obwohl Russland gefordert hat, sie hinter verschlossenen Türen abzuhalten.

Bei der Sitzung unterstützten die Europäer und vieler andere Länder das Irans Abkommens (JCPOA) und betonten die Notwendigkeit, sich nicht in die inneren Angelegenheiten des Iran einzumischen.

Diese Sitzung wurde ohne Ergebnis beendet.

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