Irans Schlüsselpolitik ist Entwicklung von Frieden und Stärkung nachhaltiger Stabilität in der Region

Teheran, 2. Januar, IRNA – Irans Präsident Hassan Rouhnai und seiner französischen Amtskollegen Emmanuel Macron haben in einem Telefonat über unterschiedliche Themen gesprochen. Es geht um die Irans regionale Politik, Atomabkommen und die Vertiefung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern.

Irans Präsident Hassan Rouhani telefonierte mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und beglückwünschte Sie, die französische Regierung und die Bevölkerung zum neuen Jahr und äußerte die Hoffnung, in allen Bereichen von beiderseitigem Interesse allseitige und freundschaftliche Beziehungen zu erleben.

Präsident Rouhani beschrieb die bilaterale, regionale und internationale Zusammenarbeit und die Beziehungen zwischen dem Iran und Frankreich als Beitrag zur Entwicklung von Frieden, Stabilität und Sicherheit in der Region und betonte die Notwendigkeit, die Beziehungen Teherans und Paris weiter zu vertiefen.

„Unsere Präsenz im Irak und in Syrien basiert auf der offiziellen Einladung der Regierungen dieser Länder und der Bekämpfung des Terrorismus“, sagte der Präsident.

Er fügte hinzu: „Heute ist es für jeden klar, dass die Anstrengungen und Hilfsmaßnahmen des Iran zur Beseitigung takfiristischer ISIS-Terroristen in der Region geführt haben“.

Er betonte die Notwendigkeit der Selbstbestimmung in allen globalen Länder. „Jeder muss sich für freie Wahlen im Irak einsetzen.“

Unter Hinweis auf die Notwendigkeit, die Belagerung der Bevölkerung in Syrien und im Jemen zu beenden und humanitäre Hilfe für die Bevölkerung und die Verwundeten in diesen Gebieten zu leisten, betonte der Präsident die Notwendigkeit fortgesetzter Bemühungen und Verhandlungen für einen konstruktiven Dialog und eine nationale Aussöhnung in Syrien.

Dr. Rouhani lobte auch die Friedensschaffung im Libanon und sagte: „Provokative Äußerungen des zionistischen Regimes gegen den Libanon und die Verletzung der territorialen Souveränität des Landes durch sie sind niemals akzeptabel“.

Der Präsident hat auch die jüngsten Positionen des US-Präsidenten gegenüber Quds unter den aktuellen Bedingungen der Region als verheerend bezeichnet und betont, dass Europa eine klare Haltung gegenüber der Entwicklung und Stärkung von Stabilität und Frieden in der Region koordinieren müsse.

In diesem Telefonat sprachen die beiden Seiten auch über das Atomabkommen mit Iran.

Rouhani erklärte, dass die Islamische Republik Iran verpflichtet sei, ihren Verpflichtungen aus den Atomabkommen nachzukommen und fügte hinzu: „Der gemeinsame umfassende Aktionsplan ist ein internationales Abkommen im Interesse von allen, und jeder sollte daran arbeiten, dieses Abkommen einzuhalten“.

Der Präsident fuhr fort: „Wir werden das Atomabkommen einhalten, solange wir das Gefühl haben, dass wir seine Vorteile genießen“.

Weiter wies er darauf hin, dass Irans Raketenabwehrprogramme niemals im Widerspruch zu internationalen Resolutionen stehen. „Unsere Waffen sollen unser Land verteidigen, und wir werden niemals zögern, das zu erreichen, was wir brauchen, um unser Land zu verteidigen.“

Heute sei eine echte Demokratie im Iran im Gange, deren Beispiel die jüngsten Präsidentschaftswahlen mit der gloriosen Teilnahme des Volkes sei, sagte Rouhani. „Die Förderung von Gewalt hat nichts mit legitimer Freiheit, Kritik und dem Ausdruck von Forderungen zu tun und kein Land vernachlässigt die Sicherheit seiner Bevölkerung.“

„Wir erwarten, dass die französische Regierung ihre rechtliche Verantwortung zur Bekämpfung von Terrorismus und Gewalt übernimmt“, kritisierte Rouhani die Existenz einer Terrorgruppe in Paris, die gegen das iranische Volk vorgeht und Menschen zu gewalttätigen Aktionen im Iran provoziert und überzeugt.

Der französische Präsident Emmanuel Macron wies auch darauf hin, dass sich Frankreich uneingeschränkt für die Weiterumsetzung des Atomabkommen einsetzte und dies im Interesse des internationalen Friedens und der Stabilität sei. Er betonte die Notwendigkeit weiterer Gespräche und Konsultationen zur Schaffung von Stabilität und Frieden in der Region und Beendigung der Unruhen in Jemen, Syrien und im Irak.

„Die Logik, die Iran als Achse des Bösen bezeichnet, ist der Grund für regionale Spannungen“, sagte Macron und fügte hinzu: „Wir müssen härter arbeiten, um Kooperation und Konsultation zu entwickeln, um Frieden und Stabilität in der Region zu fördern und zu konsolidieren.“

Der französische Präsident beschrieb die Rolle der Irans Revolutionsgarden bei der Ausrottung der ISIS, was nicht zu leugnen sei, und sagte, dass Frankreich die Rolle der Quds-Armee bei der Zerstörung des ISIS schätze.

„Wir haben nie terroristische Gruppen unterstützt und werden keine Aktionen gegen andere Länder aus Frankreich zulassen“, fuhr er fort.

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