25.12.2017, 16:02
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Iran: Es gibt keine Vorbedingung für Macrons Reise in Iran

Teheran, 25. Dezember, IRNA – Der Sprecher des Irans Außenministeriums Bahram Ghasmei teilte mit, dass die Zeit der Reise des französischen Präsidenten in den Iran noch nicht bestimmt sei, außerdem gebe es keine Vorbedingung für seine Reise.

Ghasemi sagte am Montag auf seiner wöchentlichen Pressekonferenz über den Zeitpunkt der Reise von Emmanuel Macron in den Iran: «Dieser Besuch steht noch auf der Tagesordnung der beiden Länder, aber es wurde keinen genauen Zeitpunkt dafür festgelegt. Diese Reise ist sicherlich nicht verschoben.»

Ghasemi zufolge gibt es keine Bedingungen für diese Reise. «Iran und Frankreich haben positive Beziehungen miteinander und setzen sie noch weiter fort.»

Auf eine Frage über die harte Position von Macron über Irans regionale Rolle, die bei einem Treffen zwischen Macron und saudischem König diskutiert wurde, antwortete iranischer Diplomat: «Die Quelle dieser Nachricht ist Saudi-Arabien, in den französischen Medien und auf der Webseite vom französischen Außenministerium gibt es keine Informationen darüber».

Er fügte hinzu: «Wir haben in den letzten Wochen falsche Informationen von französischen Beamten über den Iran und die Region gehört und schon darauf reagiert. Iran und Frankreich haben trotz einiger Unterschiede eine gemeinsame Position und die Beziehungen zwischen den beiden Ländern sind wichtig».

Iran begrüße den zukünftigen Besuch des französischen Außenministers nach Teheran, sagte er und betonte die Notwendigkeit der Verhandlungen und des Dialogs zwischen den beiden Ländern.

Er sagte über die Themen der Verhandlungen zwischen den beiden Länder. Bei diesem Besuch geht es um die Finanzfragen, Banken und technische Probleme und regionale Fragen der Region.

«Wir werden die Franzosen von der konstruktiven und positiven Rolle des Iran in der Region informieren, wie wir ernst gegen die Terroristen gekämpft haben und wie die extremistischen Gruppen, darunter ISIS, aus der Region vertrieben worden sind», betonte der Sprecher des iranischen diplomatischen Apparats.

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