Vereinte Nationen: UN verabschieden Irans vorgeschlagene Resolution über den Kampf gegen Staubstürmen

New York, 21. Dezember, IRNA - Die vorgeschlagene Resolution der Islamischen Republik Iran mit dem Titel „Combatting Dust Storms“ wurde im zweiten Ausschuss der UN-Generalversammlung einstimmig angenommen.

Irans ständige Botschafter bei den Vereinten Nationen Gholamali Choschroo erläuterte zu diesem Thema, dass der Iran mit den Auswirkungen von Staubstürmen gut vertraut sei, deshalb habe er es auf seine Tagesordnung gesetzt.

Unter Verweis auf die intensiven Gespräche in den vergangenen zweieinhalb Monaten, die zur Unterstützung der Länder bei der Annahme der Resolution führten, fügte er hinzu: „Die Resolution deutlich betont, dass Staubstürme die öffentliche Gesundheit beeinträchtigen. Sie fordert die UNO und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine globale Strategie zur Unterstützung der betroffenen Länder zu erarbeiten“.

„Ein weiterer Teil der Resolution fordert den stellvertretenden Generalsekretär der Vereinten Nationen auf, einen globalen Mechanismus zur Bekämpfung von Staubstürmen international zu gestalten und einen Aktionsplan sowie mittel- und langfristige Strategien zu erarbeiten“, sagte Choschroo weiter.

Laut ihm besteht das Ergebnis der Aktion darin, das Thema der Bekämpfung von Staubstürmen auf die Agenda aller UN-relevanten Agenturen zu stellen.

Mit Bezug auf die erste internationale Konferenz „Dust Storms“ in Teheran beschrieb er es als eine wichtige internationale Aktion zur Bekämpfung dieses Umweltphänomens.

„Die Bekämpfung der Staubstürme erfordert eine ernsthafte Lösung zunächst auf nationaler Ebene und dann auf regionaler und internationaler Ebene“, sagte iranischer Diplomat und stellte fest, dass diese Resolution den Boden für die Zusammenarbeit in diesem Bereich bereiten werde.

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