Erklärung der Arabischen Liga war nicht stark genung

Teheran, 11. Dezember, IRNA - Der Sprecher des Irans Außenministeriums Bahram Ghasemi sagte, dass die Erklärung der Arabischen Liga hinsichtlich der Entscheidung der USA nicht stark genung war.

'Wir und die öffentliche Meinung in der arabischen und muslimischen Welt haben von dieser Erklärung mehr erwartet', sagte Ghasemi in einer Pressekonferenz am Montag und fügte hinzu, dass diese Erklärung für die Palästina-Frage nicht geeignet sei.

Er sagte, dass eine Vernachlässigung oder eine besondere Politik dazu geführt habe, dass diese Erklärung nicht stark genung wäre.

Ghasemi habe die Hoffnung geäußert, dass die Situation in der Region dazu bewirke, dass die Mitglieder der Arabischen Liga realistisch werden.

Zudem bezeichnete Ghasemi die Entscheidung der USA als eine unüberlegte und gefährliche Maßnahme und betonte, dass es die Einigkeit zwischen allen islamischen Länder benötige.

Ghasemi betonte, diese Maßnehme verursache noch mehr Chaos in der Region und im Endeffekt werden die USA davon beschädigt.


** Reise des französischen Präsidenten in den Iran

Ghasemi kündigte an, dass Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in den Iran reisen werde. Er fügte hinzu, dass das genaue Datum der Reise noch nicht bekannt sei.

Ferner verwies Ghasemi auf die Beziehungen zwischen dem Iran und Fankreich und bezeichnete es als wichtig.

Er erklärte bezüglich der Äußerungen von Macron, dass Iran seine Stellung bekannt gegeben habe und fügte hinzu: 'Wir gehen davon aus, dass es Missdeutungen und Achtlosigkeiten hinsichtlich der einigen Äußerungen von europäischen Behörden und sogar von französischen Behörden geben, die korrigiert werden sollen'.

** Beilegung der Bankprobleme

Ghasemi verwies auf die anhaltende Probleme im Bereich Bankwesen und erklärte, dass die iranische Zentralbank und das Außenministerium gute Schritte unternommen haben, jedoch gebe es noch Hindernisse.

Die Wurzel der Probleme gehen auf den Verstoß der USA hinsichtlich der Umsetzung des Atomabkommen zurück, sagte er und habe die Hoffnung geäußert, dass für die Beilegung der Bankprobleme effektive Schritte vorgenommen werden.

**Verschuldung von Großbritannien

Ghasemi erklärte, dass die Verschuldung von London weit in die Vergangenheit zurückreiche und stehe stets auf der Tagesordnung von beiden Ländern, aber aus unterschiedlichen Gründen wurden bisher keine Ergebnisse erzielt.

Er verwies auf die Reise vom britischen Außenminister Boris Johnson nach Teheran und sagte, dass über die Verschuldung diskutiert wurde und es wurde festgelegt, dass die Verhandlungen weiter geführt werden.

Das Schah-Regime hat im Jahr 1970 einen Vertrag über die Lieferung von 1.500 Kampfpanzer mit Großbritannien abgeschlossen. Es wurden aber nur 185 der bestellten Panzer geliefert. Der ständige Schiedshof in Den Haag hat Großbritannien dazu verpflichtet, Teheran 450 Millionen Pfund zu erstatten.

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