11.12.2017, 13:45
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Außenministerium verfolgt den Fall Nazanin Zagharis

Teheran, 11. Dezember, IRNA – Der Sprecher des Irans Außenministeriums Bahram Ghasemi sagte am Montag, dass das Außenministerium wird aus humanitären Gründen den Fall von Nazanin Zaghari verfolgen, die wegen Spionage gegen den Iran verhaftet worden ist.

Ghasemi spricht über Nazanin Zaghari, die mit der Reise es britischen Außenministers Boris Johnson nach Teheran wieder in den Fokus der Medien gebracht wurde.

Eines der Ziele von Johnsons zweitägigem Besuch in Teheran sei Zagharis Fall gewesen, darüber er mit iranischen Beamten diskutierte, fügte er hinzu.

Zaghari wurde im April 2016 vom iranischen Geheimdienst im Imam Khomeini International Airport als Spionage-Aanklage verhaftet, als sie auf dem Heimweg nach London war. Sie wurde daraufhin vor ein iranisches Gericht gestellt und wegen Verbreitung von Propaganda gegen die Islamische Republik zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt.

Ghasemi fügte hinzu: „Johnsons Besuch wurde im Voraus geplant und fand auf dem offiziellen Antrag des Irans Außenministers Sarif statt und verfolgt das Ziel, eine breite Vielzahl von bilateralen und regionalen Themen zu diskutieren“.

Ghasemi sagte weiter: „Angesichts der Tatsache, dass sie iranisch-britische ist und für schuldig befunden wird, sitzt sie zur Zeit ihrer Zeit im Gefängnis, aber das iranische Außenministerium hat erklärt, dass es aufgrund der humanitären Gründe ihrem Fall folgen würde. Ihr Fall muss jedoch von der Judikative im Iran verfolgt werden'.

**Nachrichten über die Irans Einmischung in Jemen sind ungültig

Er verwies auf den Bericht der Forschungsgruppe der Vereinten Nationen, dass die abgefeuerte Rakete vom Jemen in Saudi-Arabien durch den Iran gebaut worden sei, und sagte, dass es keine Gültigkeit habe.

'Irans Position über den Jemen ist klar und wir mischen nicht in die Angelegenheiten dieses Landes ein und wir versuchen, die Stimme der unterdrückten Menschen im Jemen zu Gehör zu bringen. Iran weist solche Vorwürfe zurück', fügte er hinzu.

In Bezug auf diese Gruppe sagte er auch, dass es eigentlich kein solches Komitee gebe.

Im November startet Jemen einen Raketenangriff auf den internationalen Flughafen von Riad. Saudis behaupten, der Iran habe eine Rolle bei diesem Angriff gespielt. Danach wurde eine Nachricht veröffentlicht, vom Jemen auf Saudi-Arabien abgefeuerte Raketen stammen einem vertraulichen UN-Bericht zufolge offenbar aus dem Iran.

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